Zu spät aufgewacht
SC Ayyildiz – SG Blaues Wunder II 2:1
Nach dem 1:1 im Hinspiel erwartete man im Rückspiel gegen die Elf aus Herrenhausen wieder ein enges und schwieriges Spiel. Der kleine Platz und die drückende Luft sollte dafür sorgen, dass es ein nicht sehr ansehnliches Spiel werden sollte. Beide Teams neutralisierten sich in der ersten Hälfte weitesgehend, was dazu führte, dass hauptsächlich lange Bälle geschlagen wurden. Die beste Chance aus Wundersicht hatte Fabian Rode, der nach einer Hereingabe von Niels Bohn den Ball in Richtung Tor brachte, sein Schuss wurde jedoch noch auf der Linie geklärt.
In Halbzeit zwei änderte sich wenig, bis ein Ayyildiz-Stürmer im 16er zu Boden ging und der Schiedsrichter plötzlich pfiff. Eine durchaus fragwürdige Entscheidung. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt und im Anschluss öffnete das Wunder mehr und mehr, was zu einigen Konterchancen des Heimteams führte. Einen Fehler im Aufbau der Blauen bestrafte Ayyildiz schließlich mit dem 2:0. Als ob das nicht genug der schlechten Nachrichten wäre, wurde Innenverteidiger Matze Grotelüschen nach einer Notbremse noch mit Rot vom Platz gestellt. Seltsamerweise wachten die Wunderbaren nun endlich auf und erspielten sich mehr und mehr Chancen. Philipp Scharper machte über die linke Außenbahn Druck und traf nach schönem Lauf nur die Latte. Einige Minuten später konnte Ayyildiz Scharper nicht mit fairen Mitteln stoppen und legte ihn im Strafraum, was ebenfalls Elfmeter zur Folge hatte. Dieser wurde von Timo Wohlers verwandelt und nun hofften die Blauen wieder. Es sollte jedoch für keinem Treffer mehr reichen und somit verlor man in einem schwachen Spiel gegen den Tabellennachbarn Ayyildiz nicht unverdient, allerdings auch im Endeffekt etwas unglücklich.
Aufstellung:
Karthaus – Palenzatis, Sonsmeyer(Francke), Grotelüschen, Schmidt – Wessendorf, Wohlers, Taeger, von Olnhausen(Scharper), Bohn – Rode
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