Wieder knapp, wieder gewonnen!
Wieder einmal hat die Erste des Wunders am gestrigen Samstag ihre Siegermentalität bewiesen und den TUS Mecklenheide knapp aber verdient mit 2:1 geschlagen.
Beste Bedingungen boten sich den 22 Akteuren dabei am Bischofsholer Damm. Abgesehen von der Verspätung des Schiedsrichtergespanns sorgten ein knackiges Grün und viel Sonnenschein für Fussballendorphine bei allen Beteiligten.
Leider versäumte es das Wunder in der Anfangsphase die spielerische Überlegenheit in Tore umzumünzen und ‘belohnte sich für den hohen Aufwand, den es betrieb, nicht selbst’ (O-Ton Trainer Rothenburger). Sebastian Berk, Tobias Hartmann und wohl am aussichtsreichsten Gregor von Olnhausen schafften es nicht die Murmel zu versenken. Die Gäste kamen ihrerseits nur selten nach vorne und brachten Wundergoalie Damian Rathmann mit einzelnen Standardsituationen nicht in Bedrängnis. Mit dem 0:0 zur Halbzeit konnte das Wunder nicht zufrieden sein.
Entsprechend geladen kamen die Blauen aus der Pause und auch in Durchgang Zwei sollte das Spiel vor allem in der Hälfte der Mecklenheider stattfinden. Nach einem Freistoß durch Tobias Hartmann und einiger Verwirrung – ausgelöst durch den etwas verspäteten Ball-Freigabe-Pfiff des Schiedsrichters – stieg Torben alias McVenneman vor dem Gästekeeper in die Luft und nickte den Ball in die Maschen. 1:0. Doch die Freude wehrte nicht lange. Aus heiterem Himmel fiel durch einen Freistoß am Straufraumeck, den ein Mecklenheider mit einer starken Flugkopfballeinlage ins lange Eck verlängerte, nur kurze Zeit später das 1:1.
Die Bläulichen ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und drangen weiter in die Offensive. Die Bemühungen wurden belohnt, als der eingewechselte Ole Wiesen-Bergner einen Pass auf Tobias Hartmann spielte, dieser den Ball aber einfach passieren ließ, um Platz für Sebastian Berk zu schaffen. Berk überlief dynamisch einen Verteidiger und lupfte die Kulle aus 10 Metern unnachahmlich über den herausstürmenden Torwart hinweg. 2:1!
Die Schlussphase verlief ohne große Aufreger. Das Wunder hätte mit etwas mehr Übersicht und Präzision den Spielstand noch deutlicher gestalten können, gab sich aber am Ende mit knappen 3 Punkten zufrieden.
Mit 8 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen mischt die Erste somit im Verfolgerfeld der Kreisliga weiterhin kräftig mit. In der nächsten Woche kommt es dann zur Wiederauflage der 3. Pokalrunde, wenn die SGBW bei der SG74 antritt.
Aufstellung Wunder: Rathmann – Möller, Vennemann, Freudenberg, Gehrke – Märker – Wreden(Fätkenheuer), Hartmann(Wiemer), Berk, Seifert – von Olnhausen(Wiesen-Bergner)
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