Ein Spiel dauert mindestens 90 Minuten

Veröffentlich von Timo Wohlers am 14. August 2011 unter 2. Herren, Allgemein | Lese den ersten Kommentar

SG Blaues Wunder II  – SV Kickers Vahrenheide 1:2

Nach dem bittern Pokalaus wollte die Wundereserve an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und mit einem Dreier auf eigenen Boden das Punktekonto weiter aufstocken. Die Mannschaft um Trainergespann Ruthmann/Barberowski begann auch furios, nur wollte der Ball nicht über die Linie. Nach einer Wehrhahn-Ecke in der 5. Minute war der Gästekeeper schon geschlagen, doch anstatt den Ball ins Tor zu befördern, schoss Karsch den auf der Linie stehenden Verteidiger ab. Im Nachschuss versuchte Schaper sein Glück, doch auch er brachte das Kunststück fertig, den einzigen Mann auf der Linie anzuschießen anstatt das leere Tor zu treffen. Fast im Gegenzug ließ sich die 2. Mannschaft vom Wunder auskontern und lag nach 8 Minuten 0:1 hinten. Viel mehr passierte in der 1. Halbzeit auch nicht. Bei beiden Mannschaften fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss und so plätscherte die Partie bis zum Halbzeitpfiff vor sich hin.

Die zweite Halbzeit bot auch kein besseres Bild. Viele Nicklichkeiten und Fouls von beiden Seiten unterbanden den Spielfluss und so spielte sich das Geschehen meistens zwischen den beiden 16ern ab. In der 55. Minute tankte sich Schaper allerdings auf der linken Seite bis in den Strafraum durch und konnte vom Gästeverteidiger nur durch ein Foul gestoppt werden. Für den fälligen Elfmeter trat Wehrhahn an, der unter der Woche im Pokal noch souverän getroffen hatte. Jedoch ahnte der Vahrenheider-Torwart die rechte untere Ecke und konnte den nicht gerade stark geschossen Ball entschärfen. In der 78. Minute war es aber schließlich soweit, als Gennat einen von Hintzpeter in die Gasse gespielten Pass aufnehmen und den Torwart mit einem flachen Linksschuss überwinden konnte. Auch wenn der Ball durch den nassen Rasen etwas glücklich dem Gästekeeper durch die Arme rutschte, so war der Ausgleich doch verdient. 4 Minuten vor Schluss hätte Schaper, nach einem Steilpass von Gennat, sogar noch die Führung für das Wunder erzielen können, jedoch lupfte er den Ball allein vor dem Torhüter stehend über das Tor. Als alle sich schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, kam ein Vahrenheider Spieler in der Nachspielzeit nochmal an den Ball, ließ 2 Spieler austanzen und knallte den Ball von der Strafraumecke unhaltbar unter die Latte. Das Tor bedeutete zugleich den Abfiff und wieder einmal musste sich die Wunderreserve kurz vor Spielende die Rosinen vom Kuchen picken lassen.

Aufstellung:

Karthaus – Taeger, Sohnsmeyer (Nauber), Hintzpeter, Schmidt – Werhahn, Range (Harcke), Voigt, Gennat, Schaper – Karsch

  • Onkel schreibt,

    sch****

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