Die Erste meldet sich zurück
Ideenlosigkeit, Schlappheit, Unkonzentriertheit, 7 Hütten kassiert und viel Frust geschoben – so präsentierte sich das Wunder vergangenes Wochenende im Heimspiel gegen den Borussia SV.
Gegen die Sportfreunde aus Anderten zeigten die Blauen am Sonntag ein völlig anderes Gesicht. Über 90 Minuten bot das Wunder die klareren Aktionen, cleveres Zweikampfverhalten und einen konzentrierten Spielaufbau.
Früh erarbeitete sich die Erste ein spielerisches Übergewicht und bereits nach wenigen Minuten bot sich Tim Nolte die erste Gelegenheit. Noch etwas unentschlossen verpasste Nolte den richtigen Zeitpunkt, um abzuschließen. Nach 10 Minuten sollte es dann bereits klappen. Durch einen Elfmeter von Jan Gehrke, der gewohnt sicher verwandelte, ging das Wunder in Führung. Zuvor war Jan Seifert in einer scheinbar harmlosen Situation im Strafraum von seinem unachtsamen Gegenspieler zu Fall gebracht worden. Nur wenig später eroberte Sebastian Berk im Mittelfeld den Ball, zog in Richtung Strafraum und lupfte den Ball gefühlvoll in den Lauf von Tim Nolte, der nun keine Schwierigkeiten mehr hatte, das Leder aus 14 Metern am Anderter Keeper vorbei ins lange Eck zu schießen. 2:0 (16. Spm.). In der Folge hatte Jan Seifert die Chance, weiter zu erhöhen. Doch sein Schuss, überflog zwar den herausgeeilten Goalie der Sportfreunde, landete aber neben dem Tor (23.). Trotzdem fiel das 3 zu 0 noch vor der Pause. Wieder war es Tim Nolte, der in einer undurchsichtigen Situation im Strafraum den Überblick behielt, den Torwart überraschen und den Ball trocken im kurzen Eck unterbringen konnte (31.). Die Anderter kamen indes vorwiegend mit Standardsituationen vor den Wunderkasten. Schlussmann Tobias Tackenberg musste in der Anfangsphase nur einmal zupacken, als ein Stürmer ihn aus 16 Metern mit einem Flachschuss prüfte.
In Halbzeit Zwei verschoben sich die Gewichte etwas, sodass Anderten zu mehr Spielanteilen kam. Das Wunder ließ es nun ruhiger angehen, verteidigte weiter solide und setzte mehr auf Konter. In der 55. Spielminute nutzte Jan Seifert ein Missverständnis in der Anderter Hintermannschaft, lief allein auf den Keeper zu, umkurvte diesen und schob zum 4:0 ein.
Ein komfortabler Vorsprung! – dachte sich wohl auch Hannes Wreden, als er einen eher harmlosen Flugball in den Strafraum, in der Annahme Wundergoalie Tackenberg würde sich darum kümmern, nicht klärte und ein Anderter Stürmer nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte, um auf 4:1 zu verkürzen (66.).
In der Schlussphase ergaben sich noch einzelne Konterchancen für die Blauen. Nach einer flankte von rechts, setzte Niels Bohn einen Flachchuss aus 18 Metern neben das Tor (80.). Gregor von Olnhausen scheiterte nach Zuspiel von Tobias Hartmann an der Querlatte(89.).
Insgesamt zeigte das Wunder eine grundsolide Vorstellung und meldet nach der Schmach von Borussia wieder Ansprüche auf die oberen Tabellenplätze an. Mit 10 Siegen, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen steht die Erste zum Ende der Hinrunde auf dem 4. Tabellenplatz. Nur 3 Punkten trennen die Blauen vom Herbstmeister TV Badenstedt. Ein Ergebnis, das alle Beteiligten zufrieden stimmt und dem Wunder alle Möglichkeiten offen hält.
Aufstellung Wunder: Tackenberg – Wreden, Freudenberg, Gehrke, S. Schmidt(Bülow) – Märker(Möller), Berk, Hartmann, Bohn – Seifert, Nolte(von Olnhausen)
Gregor schreibt,
geiler Bericht!
Der Praesi schreibt,
Wirklich geiler Bericht!
Wer wurde eingewechselt?
Jetzt noch ein ähnlich guter Start wie in der Hinrunde, dann kann man von oben grüßen.
Weiter so!
Schreibe einen Kommentar