Der eigenen Rolle gerecht geworden…

Veröffentlich von Timo Wohlers am 9. Oktober 2011 unter 2. Herren, Allgemein | 2 Kommentare zu lesen

TUS Kleefeld II – Blaues Wunder II 0:4

Gegen die noch punktlose Truppe aus Kleefeld wollten sich die Wunderbaren um Trainer Dirk Baberowski  keine Blöße geben und fest eingeplante drei Punkte einfahren. Das Heimteam ließ nichts unversucht und so musste man auf einem Platz antreten, der eigentlich nicht einmal die Bezeichnung “Acker” verdient hätte, während man ab und zu sehnsüchtig auf den akkuraten A-Platz schielte. Trotz dieser Umstände ließen sich die Blauen nicht lange bitten und pressten in der Anfangsphase was das Zeug hielt. Kleefeld versuchte sich dabei lediglich mit langen Bällen zu befreien, was allerdings keine wirkliche Herausforderung für die Defensive darstellte. Somit landete der Ball folgerichtig zum ersten Mal im Tor des Heimteams. Michael Gennat wurde auf links freigespielt und brachte den Ball scharf in die Mitte, wo gleich mehrere Wunderaner einschieben wollten, jedoch kam ihnen allen ein Kleefelder zuvor, der per Eigentor zum 1:0 aus Sicht der Gäste traf. Eine Standardsituation führte dann etwas später sogar zum 0:2. Sebastian Schmidt vollendete einen Freistoß gezielt von der Straftraumkante, nachdem Michael Gennat gelegt worden war und Till Sohnsmeyer unvergleichlich die Mauer bearbeitet hatte (“Operation Wingman”). So ging es in die wärmende Kabine unter dem Applaus der zahlreich angereisten Wunderanhänger. Würde man weiterhin so konzentriert agieren, waren sich alle sicher, konnte man das Spiel kaum noch verlieren und vielleicht noch das ein oder andere Tor nachlegen. So sollte es dann auch kommen. Die Blauen bauten ruhig auf und versuchten gezielt zu Chancen zu kommen, während Kleefeld weiterhin lange Bälle bevorzugte und dabei immer wieder ins Abseits lief. Dass das Spiel mit 4:0 aus Wundersicht endete war dann hauptsächlich Michael Gennat geschuldet. Dieser traf erst nach Vorlage von Philipp Schaper und später noch nach Assist des eingewechselten Philipp Sievert jeweils mit links ins Eckige. Somit wurde ein nie gefährdeter Pflichtsieg eingefahren und das Wunder kristallisiert sich so langsam als ernsthafter Verfolger von Iraklis heraus. Die kommenden Wochen werden dabei ein wichtiger Kompass sein, wohin die Reise endgültig geht.

Aufstellung:

Rathmann – Taeger, Sohnsmeyer, Voigt, Schmidt – Wehrhahn(Palenzatis), Wohlers, Grotelüschen, Gennat, Schaper(Sievert) , Ruhe(Nauber)

  • Wingman schreibt,

    Starker Bericht :-)

  • Der Praesi schreibt,

    Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit. Nur 2 Punkte hinter Platz 1 und vier vor Platz 3.
    Hut ab!

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