Aus Spiel wurde Kampf

Veröffentlich von Timo Wohlers am 21. Juli 2011 unter 2. Herren, Allgemein | Schreibe den ersten Kommentar

Blaues Wunder II – SG 74 Hannover I  1:2

Nach 2 Auftaktsiegen im Herrenhausen-Cup wollte die Reserve vom Wunder an die Erfolge anknüpfen und auch die erste Mannschaft der SG 74 vom Platz fegen. Dass der Gegner eine Liga höher spielt, war über weite Strecken des Spiels nicht zu erkennen, da die Mannschaft um das Trainiergespann Ruthmann/Barberowski meist sehr kompakt stand und während des gesamten Spiels nur wenige Chancen zuließ. So tasteten beide Seiten sich zu Beginn ab, wobei das Wunder zielstrebiger agierte, auch wenn der letzte Pass nicht sein Ziel finden wollte. Ein Schuss aus 20 Metern von Range fischte der 74er Schlussmann aus dem Winkel. Und da war es plötzlich passiert: Eine halbhohe Flanke aus dem Halbfeld wurde von ein SG-Stürmer eiskalt zur Führung genutzt. Mit dem Rücken zum Tor stehend, drehte er den Ball zu seiner eigenen Verwunderung mit dem Außenrist um die Wunderaner Verteidigung herum und etwas glücklich ins Tor. Trotz spielerischer Überlegenheit wollte der Mannschaft um Kapitän Schaper der Ausgleich vor der Pause nicht mehr gelingen. In der 2. Halbzeit entwickelte sich das anfangs ansehnliche Spiel immer mehr in einen Kampf, der besonders von der Mannschaft der SG 74 hart angenommen wurde. Nach 2 rotverdächtigen Fouls an Schaper, war man sich nicht mehr sicher, ob das Freundschaftspiel noch seinen Namen verdiente. Das 2. Foul sollte sich aber für die 74er Mannschaft rächen, da der Freistoß aus dem linken Halbfeld sein Ziel auf den Kopf von Gennat fand, der wiederum auf den völlig frei stehenden Rode köpfte, der den Ball nur noch über die Linie drücken brauchte. Als sich alle schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, gelangte noch einmal ein langer Abstoß des 74er Torwarts über das gesamte Feld und auch über die Wunderabwehr auf den frei stehenden Stürmer. Dieser lief alleine auf das Wundertor zu, benötigte aber noch einen zweiten Anlauf für die erneuter Führung, da der erste Schuss vom guten Wunder-Keeper noch parriert werden konnte. Insgesamt war es keine schlechte Leistung vom Blauen Wunder, jedoch muss im nächsten Gruppenspiel gegen Marathon II ein Sieg her, wenn man noch das Halbfinale erreichen will.

Aufstellung:

Philip – Voigt (Spreckelmeyer), Niegsch, Francke, Palenzatis (Wehrhahn), Schaper, Hoff (Schmidt), Range, Wehrhahn (Voigt) – Gennat, Juhrs (Rode)

Zitat Schmiddi (nach dem Ausgleichstor): “Das habt ihr davon, ihr Pimmelköpfe!!”

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