Unentschieden zum Saisonauftakt
Mit einem 1:1 beim Vorjahressechsten SKV Vahdet hat sich die zweite Mannschaft des Blauen Wunders am Sonntag aus der Sommerpause zurückgemeldet. Dabei konnte das Team um Trainergespan Niegsch/Wuhrmann trotz vieler Urlaubsausfälle eine schlagkräftige Truppe auf das Feld schicken und zeigte sich nach zuletzt mäßigen Freundschaftsspielauftritten in verbesserter Form.
In einer ausgeglichenen ersten Hälfte konnte sich keine der beiden Mannschaften einen klaren Vorteil erspielen. Zwar kam das Wunder einige Male durch schnelles Überbrücken des Mittelfeldes, wo Stefan Möller als Leihgabe der ersten Mannschaft neben Markus Range sein Ligadebüt gab, gefährlich vor das Tor der Heimmannschaft, das neu zusammengestellte Sturmduo Bätje/vonOlnhausen konnte jedoch kein Kapital aus den wenigen sich ergebenden Chancen schlagen.
In der zweiten Hälfte setzte sich das ausgeglichene Spiel fort. Nennenswert kam die Heimmannschaft nur einmal vor das Tor des ebenfalls debütierenden Wunderschlussmanns Damian Rathmann. Nach einem individuellen Fehler in der Hintermannschaft des Wunders setzte sich ein gegnerischer Spieler auf der Außenbahn durch und legte den Bal flach in die Mitte ab. Den Schuss des Angreifers aus kürzester Distanz konnte Rathmann jedoch mit einem klasse Reflex des linken Beins noch grade so über das Gehäuse lenken.
Als die ersten afingen, an ein Torloses Remis wie im Vorjahr zu glauben, fasste sich Sebastian Schmidt in der 70. Minute ein Herz. Nach einem langen Abschlag des gegnerischen Torwarts prallte der Ball – wie leider häufig an diesem Nachmittag – in der Wunderhälfte auf, bevor sich die Abwehrreihe um eine Klärung der Situation bemühte. Schmidt, der in ein Laufduell mit einem der schnellen Vahdet-Stürmer verwickelt wurde, stolperte an der Strafraumgrenze und wusste sich nicht mehr anders zu helfen, als den Ball mit einem Faustschlag “unauffällig” Richtung Eckfahne zu befördern. Was dem sonst ausgesprochen soliden Schiedsrichter entging, bemerkte zu Ungunsten des Wunders der aufmerksame Linienrichter. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Schütze sicher zum 0:1 aus Wundersicht.
Doch durch den Rückstand angestachelt, spielte das Wunder nun zielstrebiger nach vorne. Zwangsläufig ergaben sich Chancen, wobei weder Sebastian Schmidt mit einem Kopfball an die Latte noch Dennis Petri alleinstehend vor dem Tor die Pille hinter die Linie bringen konnten. Kurz vor Schluss klappte es dann glücklicherweise doch noch mit dem ersten Saisontreffer. Nach einer Flanke von Fabian “Francaaa” Wehrhahn erzielte Stürmer von Olnhausen mit einem Kopfball ins lange Eck den verdienten Ausgleich.
Letztlich war die Punkteteilung an diesem Nachmittag ein gerechtes Ergebnis, auch wenn die Wunderaner den Platz gerne mit einem Sieg verlassen hätten.
Aufstellung Wunder:
Rathmann – Wehrhahn, Schmidt, Grotelüschen, Spreckelmeyer – Petri, Range(Ruhe), Möller, Karsch(Thimm) – Bätje, von Olnhausen.
Stimmen zum Spiel:
- Fabi Rode: “Früher beim Völkerball is Leo den Bällen aber nich so gut ausgewichen!”
- Schmidt: “Ich dachte, das wäre mein Fuß”
Olli schreibt,
In Anbetracht der Personallage OK.Weiter so,auf eine Erfolgreiche Saison Männer!
Dennis schreibt,
Seeehr guter Bericht!
Weiter so Männer, gut gekämpft!
Jochen Peiler schreibt,
Ich habe das Spiel gesehen – den Bericht finde ich klasse und teile die Einschätzungen – so’n Spiel könnt ihr eigentlich gewinnen…
übrigens: Euer Lino heißt Ruhe – Lino Ruhe.
Grüße und für Mittwoch toi,toi
Jochen
Gregor v.O. schreibt,
Danke für den Hinweis, Artikel ist entsprechend korrigiert!
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