TUS Marathon : SGBW II 2:4 (2:1)
Bei hochsommerlichen Temperaturen reiste die Reserves des Blauen Wunders an die Graft zum Tabellenletzten vom TUS Marathon.
Man erwartete ein deutliches Spiel, doch war es im Gegensatz zum Hinspiel eine leicht veränderte Truppe, die der Gegner aufstellte.
Dies zeigte sich auch sehr schnell in der Anfangsphase, in der Marathon gut dagegen hielt und ein ausgeglichenes Spiel entstand.
Eine Standardsituation brachte jedoch die Führung für die Wunderbaren.
Christoph Nauber schlug eine Ecke auf den zweiten Pfosten wo Timo Wohlers einlief und zu seinem 14. Saisontor einnickte.
Im Anschluss war es jedoch die Heimmannschaft, die den Rückstand gut verkraftete und sogar zurückschlagen konnte.
Nach einem Pass in die Tiefe tauchte ein Marathon Spieler frei vor Fänger Karthaus auf und vollstreckte eiskalt.
Noch vor der Halbzeit sollte ein weiterer Nackenschlag folgen.
Nach dem gleichen Schema wie beim 1:1 war es erneut in Pass in die Tiefe der Karthaus in ein 1 zu 1 Duell mit einem Stürmer brachte, welches dieser erneut für sich entscheiden konnte und zum 2:1 einnetzte.
In der zweiten Halbzeit stelle Coach Rothenburger auf eine zwei Stürmer Taktik um, was sich auszahlen sollte.
Mit einer deutlich verbesserten Einstellung gelang es dem Wunder den Druck auf den Gegner nach und nach zu erhöhen, was schließlich zum 2:2 führte.
Eine Flanke von rechts konnte der Fänger des Heimteams nur leicht berühren und so nutze Christian Otto diese Chance um mit einem ansehlichen Luper aus dem Rückraum den Ausgleich zu erzielen.
Auch das 2:3 aus Sicht von Marathon erzielt abermals der auffällige Otto.
Nach einem Dribbling wurde Lars Quernheim unsanft gelegt und Christian Otto nutzte den Vorteil um mit der linken Wunderpieke einzunetzen.
In der Schlussphase ergaben sich einige Konterchancen fürs Wunder, wovon Lars Quernheim eine zum entscheidenden 2:4 nutzen konnte.
In einem umkämpften Spiel gelang es dem Blauen Wunder die wichtigen Punkte mitzunehmen. Man muss sich nach der gezeigten Leistung jedoch fragen, warum Marathon Tabellenletzter ist, da die Mannschaft eine starke Vorstellung ablieferte
Aufstellung: Karthaus – Palenzatis(Spreckelmeyer), Niegsch, Neumann, Rudorf – Franzius, Otto, Wohlers, Bohn(Quernheim), Nauber(Francke) – Rode
Kommentare zum Spiel:
Ein Mitspieler zu Naubers Ausflippen: „Ey Christoph! War gestern Vollmond oder was??“
Christian Otto zu seinem zweiten Tor: „Bei meinen Schüssen möchte ich auch nicht im Tor stehen.“
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