Siegeswille + Kampfgeist = Erfolg
SG Blaues Wunder II – HSC Hannover II 3:1 (1:0)
Am 7. Spieltag spielte die Zweite vom Wunder zu Hause gegen die Reserve vom HSC. Eine erfolgreiche Trainingswoche gab der Heimmannschaft Mut ihr Punktekonto weiter aufzufüllen. Dies machte sich auch von Beginn an bemerkbar, da die Mannschaft sehr konzentriert spielte und den Ball gut durch die eigenen Reihen zirkulieren ließ. Bereits nach 5 Minuten wurde der Einsatz honoriert, als nach einer Ballstafette am rechten Strafraumeck zwischen Palenzatis, Gennat und Wohlers das Wunder in Führung ging. Wohlers gab einen scharfen Pass in die Mitte auf den freistehenden Gennat, der nur noch einschieben brauchte. Jedoch kam ihm ein HSC Verteidiger zuvor und bugsierte den Ball am kurzen Eck unfreiwillig am eigenen Keeper vorbei ins Tor – Eigentor. Danach ließ es das Wunder unverständlicherweise etwas ruhiger angehen, was die Gäste immer mehr ins Spiel brachte. Jedoch stand die Abwehr kompakt und falls doch mal ein Schuss auf das Wundertor kam, entschärfte ihn Torwart Karthaus. Somit ging es mit der knappen, aber nicht unverdienten Führung in die Pause.
Nach der Pause machte der HSC vermehrt Druck. Wunderaner Entlastungsangríffe wurden zunehmend geringer, was auch daran lag, dass man in der Vorwärtsbewegung zu schnell den Ball verlor. Somit kam die Gastmannschaft konsequenterweise in der 57. Minute zum Ausgleich. Dies war aber zugleich auch ein Weckruf für die Heimmannschaft, da man anschließend nicht einknickte, sondern wieder besser ins Spiel fand. Ab der 62. Minute schien sich das Blatt engültig zu Gunsten der Wunderaner zu wenden, nachdem ein HSC Spieler nach einem Zweikampf mit dem eingewechselten Ruhe nachtrat und somit folgerichtig die rote Karte sah. Beinahe wäre die Mühe jedoch umsonst gewesen, als der nicht immer souverän wirkende Schiedsrichter den Gästen wiederum 3 Minuten später einen mehr als fragwürdigen Elfmeter zuschrieb. Dieser wurde jedoch vom routinierten Karthaus sensationell aus dem linken, unteren Eck gefischt. Von diesen beiden Tiefschlägen erholten sich die Gäste nicht mehr und somit ging die Heimmannschaft in der 71. Minute wiederum in Führung. Einen von Wehrhahn aus dem linken Halbfeld getretenen Freistoß brachte der aufgerückte Sohnsmeyer mit dem Kopf im Gästetor unter. Danach drückte der HSC zwar nochmal auf den Ausgleich, aber das Wunder hielt mit viel Kampfgeist und Courage dagegen. 5 Minuten vor Schluss konnte Ruhe, nach einem Konter, sogar noch das 3:1 markieren. Somit hat sich die Heimmannschaft nach einer erfolgreichen Trainingswoche mit einem Sieg gegen einen starken Gegner selbst belohnt.
Aufstellung:
Karthaus – Schmidt, Sohnsmeyer, Voigt, Taeger – Werhahn, Grotelüschen, Wohlers, Palenzatis (Spreckelmeyer), Harcke – Gennat (Ruhe)
Gregor schreibt,
führt ja keiner Statistik, aber pie mal Daumen hat KAtze ne 90% Quote beim Elferangeln
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