Unter die Räder…

Veröffentlich von Basti Jüstel am 4. Oktober 2010 unter 1. Herren | Lese den ersten Kommentar

Die SG Blaues Wunder hat am Sonntag beim TSV Bemerode mit 5:0 verloren.

Das Trainergespann Rotheburger/Ullrich hatte in Sachen Aufstellung nicht lange überlegen müssen, was nicht an der großartigen Verfassung lag, sondern an den vielen Absagen, die beim Trainergespann eingingen. Nur 13 Mann standen zur Verfügung, von denen lediglich neun vollständige Fitness proklamieren konnten. Um so überzeugender wirkte die Arbeit in der ersten Hälfte. Das Blaue Wunder war in der ersten Halbzeit nicht nur ebenbürtig, sondern sogar überlegen und hatte die besseren Chancen. Die Gastgeber konnte lediglich einen Elfmeter für sich verbuchen, den Philipp Hasse aber parieren konnte. Aus dem Spiel heraus sprang bei den Gastgebern nicht viel heraus, die vor allem durch überharte Zweikampfführung auffielen. Leidtragender war vor allem Keeper Hasse, die gleich zwei Grätschen von TSV Stürmern abbekam, was dem Schiri keine gelbe Karte wert war.

Nach der Pause bot sich ein anderes Bild. Der TSV war nun feldüberlegen und nutzte ihren Heimvorteil besser aus. Dieser Heimvorteil bestand vor allem in der Gewohnheit des Kunstrasenplatzes auf dem dieses Spiel ausgetragen worden ist, obwohl das Wetter sicherlich das Spiel auf Naturrasen zugelassen hätte.

Das 1:0 fiel nach einem individuellen Abwehrfehler und danach zeigte sich der Kraftmangel aufgrund der prekären Personalsituation auf Seiten der Blauen. Das Wunder fand kein Mittel mehr und man hatte den Eindruck, dass es in den letzten 15 Minuten für Bemerode gereicht hat, den Ball in den Wunderstrafraum zu bringen, damit ein Tor fällt; was auch noch vier Mal passierte. Dabei verschossen die Gastgeber einen weiteren Elfmeter. Traurig.

Kurz vor Schluss sah Kapitän Freudenberg noch die gelb-rote Karte. An dieser Stelle darf sicherlich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit bei der Verteilung von gelben Karten gefragt werden, was aber nicht bedeuten soll, dass wir die Schuld für die Niederlage auf den Schiri schieben wollen. Zum Schluss ist das Wunderteam komplett auseinander gefallen und hat sich dem Niveau des TSV runterziehen lassen und ist dort durch Erfahrung schlagen lassen. Mit 5:0 ist diese Niederlage ca. vier Tore zu hoch ausgefallen, aber danach fragt ja hinterher niemand. Jetzt gilt es, dieses Spiel abzuhaken und sich auf die nächste Aufgabe am kommenden Samstag, 14 Uhr vor heimischer Kulisse zu konzentrieren.

SGBW: Hasse – Wiemer, Bornemann, Freudenberg, Möller – Bülow, Kern, Koim, Märker (Jüstel) – Ruhe (Domdey), J. Seifert

Tore: Darüber reden wir besser nicht

Gelb: Bornemann (wg Meckerns),

Gelb-Rot: Freudenberg

P.S. Vielen Dank an die Jungs aus der Zweiten, die die Bank noch aufgefüllt haben. Und sorry für dieses Spiel.

  • El Körper schreibt,

    Unglaublich… Mir fehlen die Worte.

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