Späte Genugtuung
Die SG Blaues Wunder hat am Samstag ihr Heimspiel mit einer überzeugenden Leistung 5:0 gegen Eintracht Hannover gewonnen. Die Tore erzielten Tim Nolte (2), Christoph Seifert (2) und Nils Domdey.
Die Mannschaft um Kapitän Felix Freudenberg hatte sich viel vorgenommen für dieses Spiel, weil man noch eine Rechnung offen hatte mit dem Gegner. Eintracht hatte das Hinspiel auf dem kleinen, nicht so gut bespielbaren Platz austragen lassen, obwohl der A-Platz gut zu bespielen gewesen wäre. Die Niederlage, die dem Wunder auf dem kleinen Acker beigebracht worden war, saß noch tief und man wollte auf heimischen Platz zeigen, dass die Hinspielniederlage dem Platz geschuldet war. Und so kam es auch. Das Wunder zeigte eine der besten Saisonleistungen und nahm die Gäste spielerisch auseinander. Chancen wurden im nahezu Minutentakt erspielt, lediglich die Verwertung dieser Chancen ließ (wieder einmal) zu wünschen übrig.
Doch an diesem Tag zeigte Tim Nolte noch mal deutlich, warum er zum Wunder geholt wurde. Fast unermüdlich lief, passte und dribbelte er, so dass einige seiner Gegenspieler wohl heute noch schwindelig ist. Im Nachhinein betrachtet scheint es überraschend, dass er am ersten Tor nicht beteiligt war, was aber keineswegs an der Qualität des Spielzugs kratzte. Nach einem Pass von Martin Märker nach rechts, setzte sich Janosch Bülow auf dem Flügel durch und flankte auf C. Seifert, der zum 1:0 traf.
Dann kam Noltes großer Auftritt. Er erzielte das 2:0 selbst (Halbzeitstand), legte das dritte (wieder C.Seifert) und das vierte (der eingewechselte Domdey) auf und setzte den Schlusspunkt in einem Spiel, das nahezu optimal für das Wunder lief.
Das Wunder findet zu seiner eigentlichen Stärke, schade nur, dass die Saison nun fast vorbei ist. Kommenden Samstag empfängt das Wunder den bereits als Aufsteiger feststehenden Spitzenreiter Damla Genc. Ziel ist es, die in diesem Kalenderjahr niederlagenlose Serie auf heimischen Platz fortzusetzen und dem Spitzenreiter die Aufstiegsparty ein bisschen zu vermiesen. Anstoß ist um14 Uhr.
SGBW: Rathmann – Schmidt, Freudenberg, Jüstel, Möller – J. Seifert, Bornemann (Röttiger), Märker, Bülow (Bohn) – Nolte, C. Seifert (Domdey)
Tore: 1:0 C.Seifert, Flanke Bülow, 2:0 Nolte, Vorlage ??, 3:0 C. Seifert, Vorlage Nolte, 4:0 Domdey, Vorlage Nolte, 5:0 Nolte, Vorlage Schmidt
Gelb: Freudenberg
El Körper schreibt,
Das 5:0 habe ich vorbereitet
Ich wurde auch für Janosch eingewechselt. Bohn kam für Bornemann
Basti Jüstel schreibt,
Sorry Lars, und danke. Ich schiebe die Fehler auf die Sonne…
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