Sieg mit zwei Premieren
4 zu 0 hieß es nach Ende der 90 Minuten im heutigen Samstagsspiel der Kreisliga-Stadt zwischen der Ersten des Blauen Wunders und dem Badenstedter SC. Die “Pflichtaufgabe BSC” ging die Heimmannschaft erneut mit veränderter Anfangsformation an. Auf den Flügeln schenkte Trainer Oli Rothenburger rechts Tobias Hartmann und links Janosch Bülow das Vertrauen. Mittelstürmer Tim Nolte wurde von Gregor von Olnhausen unterstützt.
Die Blauen begannen engagiert und zeigten sich in den ersten Minuten kombinationsfreudig in der Offensive. Nach 10 Spielminuten stieg Sebastian Berk in die Luft und köpfte einen relativ kurzen Flachabstoß des Gästekeepers zurück in Richtung Sechzehner. Gregor von Olnhausen spekulierte auf einen Fehler und tatsächlich verschätzte sich der Badenstedter Innenverteidiger. Mit dem Ball am Fuß zog von Olnhausen davon und konnte den herauslaufenden Torwart zum 1 zu 0 überwinden(10.).
Die frühe Führung beruhigte die Nerven sowie das Spiel der Blauen allerdings etwas zu sehr. Zweikämpfe wurden nun lascher geführt, Bälle leichtfertig vertendelt. Folgerichtig kamen die Gäste zu einigen gefährlichen Vorstößen, von denen allerdings keiner das Ziel fand. Eine Viertelstunde überstanden die ‘Verwunderten’ mehr schlecht als recht ohne Gegentreffer, kamen ihrereseits aber ebenfalls immer wieder zu vereinzelten Torannäherungen. Doch auch offensiv fehlte in dieser Phase meist die letzte Idee. Zweimal monierte das souveräne Schiedsrichtergespann eine Abseitsstellung von Tim Nolte in aussichtsreicher Lage. Nach einer knappen halben Stunde fingen sich die Mannen um Kapitän Felix Freudenberg allmählich wieder und zeigten einen geordneteren Spielaufbau. Von der rechten Seite aus spielte Martin Märker Stürmer von Olnhausen frei, der einen Seitenwechsel auf Sebastian Schmidt forcierte. ‘Schmiddi’ setzte sich auf der linken Außenbahn erfolgreich durch und flankte in die Mitte. Dort war es dann Tim Noltes Haaransatz, der den Ball so verlängerte, dass der mitgelaufene Hannes Wreden mit dem ersten Kopfballtor seiner Karriere das 2:0 perfekt machte(29.).
Bis zur Halbzeit spielten die Blauen vorwiegend konstruktiven Fussball, auch wenn nicht alles spielerisch glänzte. Sebastian Berk traf mit einem seiner Fernschüsse auf die Latte(37.).
In der zweiten Hälfte starteten die Blauen gut und ließen den Ball durch ihre Reihen laufen. Badenstedt versuchte zwar Gefahr zu entwickeln, biß sich gegen eine nun kompakte Wunderdefensive aber meist die Zähne aus. Offensiv war es wiederum Sebastian Berk, der es einige Male aus der Entfernung versuchte. In der 54. Spielminute nahm sich Gregor von Olnhausen eines Abstoßes von Tobias Tackenberg an, ließ einen Gegenspieler aussteigen und schickte Janosch Bülow gegen die aufgerückte BSC-Defensive am linken Flügel auf die Reise. ‘Yoschi’ zog mit dem Ball von links in den Sechnzehner und flankte flach in die Mitte. Stürmer Tim Nolte verpasste, doch Mittelfeldmotor Sebastian Berk war zur Stelle und netzte fallend zum 3:0 ein.
Das Spiel war nun wohl entschieden, doch noch nicht vorbei. Das Wunder blieb offensiv und kam durch Tim Nolte, Janosch Bülow und Sebastian Berk zu Torabschlüssen. Badenstedt setzte noch einen Schussversuch an die Latte. 12 Minuten vor dem Ende kam es dann noch zu einer zweiten Premiere. Hannes Wreden bekam auf rechts den Ball und schickte Youngster Ole Wiesen-Bergner mit einem schönen Zuspiel in die Gasse. Wiesen-Bergner blieb vor dem Schlussmann so cool wie bei seiner Führerscheinprüfung, ging mit einem Hüftwackler vorbei und vollendete zu seinem ersten Tor für die SG Blaues Wunder. 4:0 (78.).
Trotz einzelner Nachlässigkeiten vor allem in der ersten Hälfte, zeigten die ‘Unverwund(er)baren’ heute eine solide Leistung und gingen verdient als Sieger vom Platz. Als Belohnung schaut sich die Erste den Rest der Tabelle zumindest bis Sonntag aus der Vogelperspektive an.
In den letzten 2 Punktspielen vor der Winterpause trifft die Erste auf den Mühlenberger SV und den TSV Bemerode. Mit 6 Punkten aus beiden Spielen wären die Blauen optimal für die Sommerserie gerüstet.
Aufstellung Wunder: Tackenberg – Wreden, Gehrke, Freudenberg, Schmidt – Hartmann, Märker, Berk(Möhring), Bülow – von Olnhausen (Wiesen-Bergner), Nolte(Fätckenheuer)
Gregor schreibt,
Wer is für T.Nolte, der unerkannt bleiben möchte, gekommen?
Miri schreibt,
Fätckenheuer
Gregor schreibt,
Danke.
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