SGBW – SV Hämelerwald 0:3
Die SG Blaues Wunder ist mit einer Niederlage ins Jahr 2010 gestartet. 3:0 ging das erste Spiel nach einer extra langen Vorbereitung verloren.
Dabei sollte es im neuen Jahr anders werden als im letzten. Coach Olli Rothenburger schickte gleich drei „Neuzugänge“ ins Rennen. Mit André Koim, Johannes Wreden und Sebastian Jüstel spielten drei Neue, die in der Hinrunde nicht zur Verfügung standen. Dennoch gab es Personalengpässe, insgesamt fehlten fünf Spieler.
Die Partie starte wie es zu erwarten war, mit einem tiefstehenden Gegner, der sich auf das Verteidigen konzentrierte und einer Wundermannschaft, die sich viel vorgenommen hatte. Dass das Vorgenomme nicht in die Praxis umgesetzt werden konnte, lag in der ersten Halbzeit vor allem an der mangelnden Chancenverwertung. So konnten weder Seifert noch Wohlatz, der angeschlagen ins Spiel gegangen war, ihre Chancen nicht nutzen.
Zur Halbzeit stand es 0:0. Dirk Bornemann musste raus, weil er gelb-rot gefährdet war, dafür kam Martin Märker ins Spiel; auch ein Debut in dieser Saison.
Für etwas Unterhaltung sorgte dann der Schiedsrichter, der wohl sein Zuspätkommen damit entschuldigen wollte. Nach einem langen Ball, eilte Wunder-Torwart Wulf hinaus und klärte den Ball regelkonform vor dem herannahenden Stürmer. Der Schiri entschied auf Freistoß für die Gäste, was so recht niemand glauben wollte. Nach energischen Protesten auf Seiten der Wunderabwehr, wurde der Assistent gefragt, der eindeutig auf Foul vom Stürmer entschied und somit auf Freistoß für Blau. Die gelbe Karte für das Foul bekam dann der falsche Stürmer, so dass dieser mit gelb-rot vom Platz musste. Nach erneuten energischen Protesten, diesmal auf Seiten der Gäste, zog der Schiri seine Entscheidung zurück und zeigte dem „richtigen“ Stürmer die gelbe Karte. Es ging weiter mit elf gegen elf.
Das 1:0 für die Gäste fiel dann – völlig unverdient – nach einer Einwurfflanke, die im 16er verlängert wurde und ein Gästeangreifer frei vor Wulf auftauchte und versenkte. Dieser kleinen Unachtsamkeit folgte die nächste. Nach einem fatalen Fehlpass im Spielaufbau, stürmte ein Hämelerwaldbewohner auf das Wundertor und ließ Wulf erneut keine Chance. Trotz allen Aufbäumens nutzte es nichts mehr, das 3:0 war dann der endgültige Genickbruch. So gingen drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten verloren, was doppelt schmerzt. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass noch vieles verbessert werden muss. Vielleicht hilft die Sommerzeit ja dabei, eine neue erfolgreiche Zeit beim Wunder einzuleiten.
SG Blaues Wunder
Wulf – Hasenpatt, Jüstel, Freudenberg, Wiemer – Bornemann (46. Märker), Möller, Wreden – Koim (74. Domdey) – Seifert, Wohlatz (55. Soltani)
Gelb: Bornemann, Freudenberg
El Körper schreibt,
Jüstel, Freudenberg waren die einzigen mit Bezirksleistung. Leider musste Dirk ja runter, der einzige der auch mal die Mannschaft aufwecken/antreiben könnte.
Wuhrmann schreibt,
El Körper, nicht persönlich werden. Das kannst du denken, aber nicht schreiben !
El Körper schreibt,
Ich bin nur persönlich geworden was die positiven Leistungen angeht.
Glaub mir es liegt mir immer noch einiges am Verein und ich möchte nicht, dass die SGBW absteigt. Nut so langsam sollte mal ein Ruck durch die Truppe gehen. Zurück zu den Tugenden: Laufen, laufen und den Arsch aufreißen. Aber mit der Vorbereitung kann man wohl nicht erwarten, dass alle Luft für 90 Minuten haben.
Capitano schreibt,
Hallo El Körper,
ich gehe hoffentlich richtig in der Annahme, dass der letzte Satz ironisch gemeint war. Am Training während der Vorbereitung lag es nämlich mit Sicherheit nicht!!!
))
Ansonsten viel Spaß bei deiner Steuererklärung
Capitano
Schreibe einen Kommentar