Rückschlag zum Auftakt
Viel hatten sie sich vorgenommen, die Spieler um Trainer Oliver Rothenburger, dem das erste Mal in dieser Saison Benna Ulrich nicht zur Seite stand. Stattdessen übernahm Martin Thomas die Rolle des Co- neben seiner Tätigkeit als TW-Trainer.
Das alles half nichts und das erste Spiel 2011 ging mit 2:1 gegen den SC Badenstedt verloren. Auf zur Hälfte tiefgefrorenem Boden (die andere Hälfte war ganz passabel) kamen die Wunder-Spieler nicht so recht in die Partie. Dennoch war der BSC nicht in der Lage diesen Vorteil zu nutzen und so entwickelte sich ein Graupenkick – was nicht anders zu erwarten war angesichts der Bodenverhältnisse.
Der BSC ging mit nach einem kompletten Aussetzer der Wunder-Defensive mit 1:0 in Führung, ehe Martin Märker mit einem Elfmeter (nach Foul an Matze Schmidt) ausgleichen konnte. Mit 1:1 ging es in die Pause.
Nach der Pause setzte sich das Spiel so fort wie in der ersten Halbzeit. Der Boden ließ nicht viel zu und das kam den Gastgebern gelegen. Das Wunder schaffte es nicht, sich auf die Verhältnisse einzustellen und so gelangen nur wenige gefährliche Aktionen. Symptomatisch war es dann Sebastian Jüstel, der nach Hereingabe eines BSC-Angreifers den Ball ins eigene Tor bugsierte. So ging ein Spiel gegen einen Gegner verloren, den man unter normalen Umständen sicherlich bezwungen hätte (und der sich von einer extrem unsportlichen Seite zeigte; Kapitän Freudenberg wurde z.B. angespuckt, jedoch abseits des Blickfeldes vom Schiedsrichter). Das alles nützt aber nichts, die Punkte sind weg und der Frust groß.
Kommenden Sonntag tritt die SG beim Tabellenletzten Stern Misburg an. Sollte da nicht gepunktet werden, gerät das Wunder in Gefahr, sich auch dieses Jahr mit dem Abstiegskampf beschäftigen zu müssen.
SGBW: Karthaus – Schmidt, Jüstel, Freudenberg, Wiemer – Wreden, Märker (Seifert) – Röttiger, Hasenpatt (Nolte), J. Seifert – Wohlatz
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