Niedergerungen

Veröffentlich von Basti Jüstel am 11. April 2011 unter 1. Herren | Schreibe den ersten Kommentar

Das Blaue Wunder hat am Sonntag sein Auswärtsspiel bei SG 74 mit 3:1 gewonnen. Dabei tat sich das Wunder schwerer als nötig gewesen wäre.

Bei bestem Fußballwetter legten die Mannen um Coach Olli Rothenburger gut los und bestimmten die ersten Minuten der Partie. Folgerichtig gelang die 1:0 Führung durch Christoph Seifert nach einer Flanke von Tim Nolte. Das dabei gleich drei Wunderaner im 74 Strafraum frei standen zeugt von der Überlegenheit der Gäste in den ersten Minuten.

Allerdings setzte dann Schlafwagenfußball ein. Das Heimteam konnte den Druck erhöhen, es schien, dass die 1:0 Führung die einen lähmte und die anderen beflügelte. Dennoch wurde das 1:0 mit in die Pause genommen, was vor allem der gut organisierten Wunderdefensive zu verdanken war.

Wie bereits im Spiel gegen Linden letzte Woche, verschlief das Wunder dann jedoch den Wiederanpfiff. 74 erhöhte noch mal den Druck und überzeugte vor allem auf kämpferischem Gebiet. Zunächst blieb die Null jedoch stehen, nicht zuletzt dank eines gut aufgelegten Keepers Damian Rathmann. Wer dachte, der Ausgleich würde das Wunder umkippen, der irrte gewaltig. Wie auf Knopfdruck wurde den Angriffen von 74 nun Paroli geboten und folgerichtig die erneute Führung erzielt. Der eingewechselte Martin Märker knipste den Ball in lässiger Weise über die Linie nach einer Flanke vom Matze Schmidt.

Nun warfen die Hausherren alles in die Wagschale und es entwickelte sich eine spannende Schlussphase, in der das Wunder jedoch den Gegner niederringen konnte. Quasi mit dem Abpfiff fiel das 3:1. 74 hatte eine gute Freistoßchance aus dem Halbfeld. Alle Spieler inklusive des Torwarts drängten sich im Wunderstrafraum, aber Dirk Bornemann konnte den Ball nach vorne köpfen, wo ihn zunächst Kapitän Felix Freudenberg erlief und von der Mittellinie den Torschuss auf das leere Tor wagte. Im Sprintduell schüttelte Kanone Seifert den 74 Torwart ab und konnte aus zehn Metern den Ball im leeren Tor unterbringen.

Am Samstag empfängt das Wunder dann den TSV Bemerode im Heimspiel um 14 Uhr. Trainer und Mannschaft hoffen, dass sie die Serie fortsetzen können.

SGBW: Rathmann – Schmidt, Freudenberg, Jüstel, Möller – Koim, Wohlatz, Wreden (Bornemann) – Hasenpatt (Märker), C. Seifert, Nolte (J. Seifert)

Tore: 1:0 C. Seifert nach Flanke Nolte

2:1 Märker nach Flanke Schmidt

3:1 J. Seifert nach „Zuspiel“ Freudenberg

Gelb: Wohlatz, Schmidt

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