Licht und Schatten an Ostern

Veröffentlich von Basti Jüstel am 26. April 2011 unter 1. Herren | Schreibe den ersten Kommentar

Die SG Blaues Wunder hat am Osterwochenende beide Gesichter gezeigt, die symptomatisch für den Saisonverlauf stehen können. Am Gründonnerstag packte sich das Rothenburger-Team drei Punkte ein, am Ostermontag schenkte es drei Punkte her.

 

SGBW – TuS Kleefeld II 1:0

Das Wunder hatte das Spiel, das bereits am Gründonnerstag stattfand, fest im Griff. Die Defensive stand gut geordnet und wurde von den Kleefeldern nicht in Bedrängnis gebracht. Nach vorne spielte man gut, lediglich die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.

Glücklicherweise hatte sich André Koim vorgenommen, in diesem Spiel ein Tor zu erzielen. Und auf Koim ist Verlass. Nach einer Freistoßflanke von Matze Schmidt köpfte er den Ball ins Netz. Nach der Führung ging es weiter konzentriert zur Sache, nur weitere Tore wollten nicht fallen. Das machte jedoch nicht, denn endlich gelang es dem Wunder, die Null hinten zu halten und den Platz mit einer sauberen Weste zu verlassen.

SGBW: Rathmann – Schmidt, Freudenberg, Jüstel, Wiemer – Wreden (Bülow), Wohaltz, Möller, J. Seifert – Koim (Wohlers), Nolte (Hasenpatt)

Tor: 1:0 Koim nach Flanke Schmidt

Gelb: Nolte

 

TuS Davenstedt – SGBW 4:1

In den ersten 20 Minuten konnte das Wunder an das Spiel gegen Kleefeld anknüpfen. Engagement und Kampfgeist stimmten und zu Beginn der ersten Halbzeit war das Wunder das deutlich bessere Team. Folgerichtig gingen die Blauen in Führung. Nach guten Zusammenspiel von Wiemer und Seifert flankte dieser den Ball in die Mitte, wo Tim Nolte den Ball in die Maschen bugsierte.

Leider konnte diese Form nicht lange aufrecht erhalten werden und die Gastgeber kamen zurück ins Spiel. Der 1:1 Ausgleich fiel aus abseitsverdächtiger Position und auch danach machten die Entscheidungen des Schiedsrichters dem Wunder zu schaffen. Daran lag es jedoch sicherlich nicht. Nach einem Traumpass aus dem Mittelfeld erzielten die Gäste das 2:1, mit dem es auch in die Pause ging.

In der zweiten Halbzeit versuchte das Wunder mehr Offensive, aber so richtig konnte kein Zugriff auf das Spiel gefunden werden. Die nun entstehenden Räume nutzte Davenstedt geschickt aus und erzielte die Treffer drei und vier.

Das Ergebnis fiel sicherlich ein bis zwei Tore zu hoch aus, der Sieg für Davenstedt geht jedoch in Ordnung.

Nächsten Sonntag treten die Wunderbaren in Limmer an; Anstoß ist um 15 Uhr.

SGBW: Rathmann – Schmidt, Freudenberg, Jüstel (Bornemann), Wiemer – Bülow, Wohlatz, Möller, J. Seifert – Koim, Nolte

Tor: 0:1 Nolte nach Flanke Kanone

1:1

2:1

3:1

4:1

Gelb: Jüstel

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