Heimsieg mit Traumtor

Veröffentlich von Basti Jüstel am 16. November 2009 unter 1. Herren | 11 Kommentare zu lesen

Das Blaue Wunder hat am Samstag gegen den HSC mit 4:2 gewonnen. Mit einer gut organisierten Mannschaftsleistung und einem Traumtor von Lars Quernheim wurden drei Punkte gegen den Abstieg eingefahren.

Vielleicht war es der kleine psychologische Trick vor dem Spiel, den Olli Rothenburger vor dem Spiel durchführte, vielleicht war es aber auch die Tatsache, dass das Wunder einen guten Tag erwischte. Wie auch immer, die Blauen zeigten sich hochkonzentriert und gut organisiert.

In der ersten Halbzeit ging die Heimmannschaft auch in Führung; wieder einmal nach einer Ecke von Stefan Möller. Der Ball segelte vors Tor, wo Vildan Rovcanin für Unruhe sorgte und der Ball ins Tor rollte. 1:0. Diese Führung gab ein wenig Sicherheit, auch wenn danach einige Chancen vergeben wurden. So zum Beispiel von Kanone Seifert, der sich stark präsentierte und meist nur durch Fouls gestoppt werden konnte. Einmal gelang dies nicht, aber Seifert scheiterte am Torwart. Kurz vor der Pause war es dann Lars Quernheim, der den Ball noch einmal ins HSC-Tor trat.  Mit einer 2:0 Führung ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit krönte Kanone Seifert seine gute Leistung dann endlich mit dem ersehnten Treffer. Wieder setzte er sich auf seiner Seite durch und ging frei auf den Torwart zu. Diesmal jedoch behielt er die Ruhe und schob sicher zum 3:0 ein. Den Höhepunkt der guten Wunderleistung setzte jedoch Lala Quernheim. Nach einer Flanke setzte er aus ca. elf Metern zu einem Fallrückzieher an, der im linken Winkel des Gästegehäuses einschlug. Wo ist der „Steilpass“, wenn man ihn braucht?

Diese eine Stunde hervorragender Fußball schien aber dem Wunder zu genügen und man stellte fortan das Fußballspielen ein. Wie im Übrigen auch der HSC, der nun die taktische Formation Harakiri wählte. Und dies schien zu klappen. Die Mannschaft um Captain Wohlatz verlor ein wenig die Organisation und die Gäste kamen zum Anschlusstreffer. Und kurze Zeit später folgte durch einen Foulelfmeter auch das 4:2. Schocken konnte das die Blauen nicht mehr, die dann auch die Geheimwaffe zogen und Nils Domdey seinen ersten Punktspieleinsatz nach seinem Kreuzbandriss ermöglichten. Auch Marek Hasenpatt durfte seine ersten Minuten im blau-goldenen Dress absolvieren.

Fußballerisch passierte nichts mehr. Mit 4:2 und einem Traumtor siegte das Blaue Wunder gegen den HSC.

SG Blaues Wunder

Wulf- Schmidt (89. Hasenpatt), Wohlatz, Wohlers, Wiemer- Bornemann, Möller, Kern- Rovcanin (64. Bespinar), Seifert, Quernheim (82. Domdey)

Tore:

1:0 nach Ecke Möller und Wirbel von Rovcanin (29.)

2:0 Quernheim (39.)

3:0 Seifert alleine aufs Tor (50.)

4:0 Fallrückziehertraumtor Quernheim (61.)

4:1 (73.)

4:2 Foulelfmeter (81.)

Gelb:

Wohlatz, Möller

  • Basti Jüstel schreibt,

    Minutenangaben sind wieder nur geschätzt

  • vildan schreibt,

    HAZ, Montag, 16.11.2009

    Sinzenich geht vorzeitig
    Hannover. Mit einer doppelten Überraschung endete das hannoversche Stadtderby zwischen der SG Blaues Wunder und dem HSC Hannover. Nicht die favorisierten Gäste entschieden die Partie, sondern die Spielgemeinschaft Blaues Wunder, die mit 4:2 gewann und damit die Abstiegsplätze verließ. „Wir waren heute in der Verwertung unserer Chancen äußerst effektiv“, sagte nach dem Abpfiff „Blaues Wunder“-Trainer Oliver Rothenburger. Bereits nach gut einer Stunde hatten Vildan Rovcanin (15. Minute), Lars Quernheim (33.), Jan-Martin Seifert (58.) und erneut Lars Quernheim mit einem Fallrückzieher (64.) mit ihren Toren zum 4:0 die Weichen auf Sieg gestellt. Für die zweite Überraschung sorgte HSC-Coach Andreas Sinzenich, der bereits vor dem Abpfiff seiner Mannschaft den Rücken kehrte. „Ich wollte ein Zeichen setzen und bin nach dem 0:4-Rückstand nach Hause gefahren“, erklärte zur Überraschung aller der HSC-Trainer, um im Nachhinein seine ungewöhnliche Entscheidung zu rechtfertigen. „Ich habe während der Woche viel Kraft und Intensität in die Vorbereitung des Spiels gesteckt. Wenn ich dann sehe, was dabei herauskommt, ist es mehr als enttäuschend“, sagte Sinzenich, der für morgen Abend eine Mannschaftssitzung anberaumte: „Dann möchte ich von meinen Spielern wissen, wie es weitergehen soll.“ HSC-Manager Volker Neubacher, der beim Spiel selber anwesend war, wollte sich zu dem ungewöhnlichen Schritt seines Trainers nicht äußern und sagte lediglich: „Offensichtlich besteht wohl Gesprächsbedarf zwischen Spielern und Trainer.“ Neubacher wird zur Kenntnis genommen haben, wie sich der Tabellensechste im Stadtderby über eine Stunde lang in desolater Form präsentierte – und dann doch noch eine kleine Aufholjagd startete. Denn kaum hatte Sinzenich die Anlage des Post SV verlassen und das Coaching seiner Mannschaft seinem Assistenten Ali Kilic überlassen, da lief es beim HSC. Mit einem Kopfball erzielte Maik Bode in der 67. Minute den Anschlusstreffer, dem er dann noch in der 84. Minute mit einem Foulelfmeter das Tor zum 2:4-Endstand folgen ließ. „Unser Gegner hätte sogar noch ausgleichen können. In der Schlussviertelstunde hat meine Mannschaft Angst vorm Siegen bekommen. Da hat sie wohl die Courage verlassen“, mutmaßte Rothenburger. Blaues Wunder: Wulf – Wiemer, Wohlers, Wohlatz, Matthias Schmidt (85. Domdey) – Bornemann, Möller, Kern – Rovcanin (75.?Bespinar) – Quernheim (88. Hasenpatt), Seifert. HSC: Ortner – Ilsemann, Amvrossiadis, Bartmann, Refiadis (84. Lieber) – Thiele (75. Metin Akyol), Celil Sitar – Bode, Vlaski (46. Akcora), Omar – Metin Samast.
    Andreas Sinzenich
    16.11.2009 / HAZ Seite 22 Ressort: SPOR

  • Philipp schreibt,

    Lala Fußballgott

  • Nymphomanin schreibt,

    … desch ist ja nen geiler Typ der Lala …

  • Eike schreibt,

    sehr W-lastig, die Abwehr.
    Fehlt eigentlich nur noch der Wuhrmann…

  • Wuhrmann schreibt,

    Eike, wie recht du hast

  • Der Praesi schreibt,

    Habe ich doch schon Freitag gesagt, Herr Wuhrmann.

  • Teucher schreibt,

    Gott bewahre… eher ziehe ich wieder nach Hannover, besetze die zentrale Spitze und lass mich ein paar mal anschießen

  • Der Praesi schreibt,

    Der Teucher …
    Hoffe, du bist bei der Weihnachtsfeier!? Schön, mal wieder etwas von dir zu hören. Zum 20jährigen passiert ganz sicher im nächsten Jahr etwas. Dann muss es ein Wiedersehen mit allen Ehemaligen geben.
    Bis dann …

  • Stefan R. schreibt,

    Das war das Schlüsselspiel oder der von Herrn Hoeneß geforderte Befreiungsschlag :-) Ich hoffe es gibt ne fette Party zum 20. des Wunders.
    LG Stefan

  • Der Praesi schreibt,

    Jetzt auch noch der Stefan!
    Lass dich mal wieder blicken oder bist du nicht mehr in Hannover?

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