Erneute Pleite
Die SG Blaues Wunder hat zum vierten Mal in Folge verloren. Diesmal gab es eine 5:1 Pleite in Hämelerwald.
Dabei hatte es zunächst gut angefangen für die Blauen. Nach einem Schuss von Tim Nolte, der sich gut durchsetzte, zunächst aber noch am Torwart scheiterte, staubte Felix Freudenberg ab. Doch der Torwart konnte erneut parieren bis endlich Tim Nolte den Ball ins Netz donnerte (10.). Gut fünf Minuten später hatte Nolte eine weitere Chance, nachdem Mochtar Soltani den Torwart geprüft hatte. Allerdings ohne Erfolg.
Auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde das Blaue Wunder dann in der 21. Minute als Hämelerwald einen Freistoß aus ca, 20 Metern direkt verwandelte. Danach gab es bis zur Pause keine nennenswerten Chancen mehr.
Nach der Pause kam dann das Aus für die Punkteträume der Blauen. In der 57. Minute wurde die Wunderabwehr mit einem langen Ball ausgespielt und die Führung für Hämelerwald erzielt. Gut fünf Minuten später war die Abwehr erneut nicht wachsam genug als ein Einwurf, der auf diesem schmalen Platz mit Leichtigkeit als Flanke durchgeht, quer durch den 16er segelte und es vergessen wurde den Angreifer am langen Pfosten zu decken (63.).
Diesen Toren folgte in der 69. und 70. Minute die Tore vier und fünf für die Gastgeber, die lediglich durch einen zaghaften Aufbäumungsversuch, einer kleinen Chance für Kanone Seifert, unterbrochen wurde.
In der 73. Minute musste dann Torschütze Nolte mit Gelb-Rot vom Platz, nachdem er sich mit seinem Gegenspieler in den Flicken hatte. Danach passierte nicht mehr viel. Die Gastgeber waren naturgemäß am Drücker gegen eine dezimierte und bereits geschlagene Mannschaft, konnte diese Überlegenheit aber nicht in Tore umsetzen.
Besonders ärgerlich für das Team von Coach Olli Rothenburger war die Tatsache, dass die Hämelerwalder bis zu ihrem ersten Tor keine wirkliche Torchance hatten. Nach der Pause waren die ersten vier Chancen auch gleich Tore, so dass Torwart Ingo Wulf sein Können mangels Möglichkeiten nicht unter Beweis stellen konnte. Spätestens nach dem 3:1 war die Luft raus und die Gegenwehr gebrochen. Ein großes Lob muss noch den Fans von Hämelerwald gemacht werden, die aus Sportlichkeit nur 15 Minuten die eigene Mannschaft lautstark feierten, bevor sie sich wieder dem Bierkonsum widmeten….
Am nächsten Samstag erwartet das Blaue Wunder zu Hause die Mannschaft vom TuS Garbsen.
Blaues Wunder:
Wulf- Schmidt (78. Bülow), Kern, Bornemann, Möller- Bespinar (63. Rovcanin), Freudenberg, Wohlatz, Seifert- Soltani, Nolte
Tore:
1:0 Nolte nach eigenem Schuss und Schuss von Freudenberg im Nachschuss (10.)
1:1 Direkter Freistoss (21.)
2:1 nach unterlaufenem langem Ball (57.)
3:1 nach Einwurfflanke freier Kopfball zwei Meter vorm Tor (63.)
4:1 ohne Worte (69.)
5:1 ohne Worte (70.)
Gelb: Nolte, Kern, Wohlatz
Gelb-Rot: Nolte (73.)

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