Ein halbes Dutzend
Die sechste Niederlage in Serie musste die 1. Herren der SG Blaues Wunder am Sonntag bei Mozaik Spor hinnehmen als sie sich den Gastgebern mit 2:1 geschlagen geben mussten.
Es soll einfach nicht sein. Ein Sieg für das Blaue Wunder scheint momentan unmöglich zu erreichen zu sein. Nach den ersten 40 Minuten drängte sich das Bild einer überlegenen Blauen Wunder Truppe auf. Die Gastgeber kamen zu keinen Chancen, die Blauen dominierten das Geschehen. Mit zwei Veränderungen zur Vorwoche – Micha Wohlatz versuchte sich auf der Innenverteidigerposition, Schmidt kehrte zurück auf die linke Seite und Holger Grugel durfte nach Auslandsaufenthalt auf der 6 ran – wollte Coach Olli Rothenburger Mozaik den Schneid abkaufen. Dies gelang ganz hervorragend, lediglich ein Tor sprang dabei nicht heraus. Trotz drei, vier guten Chancen von Vildan Rovcanin, Kanone Seifert und Sony Bespinar blieb die Null stehen. Und so kam es, wie es im Moment leider immer kommt. Nach einem Warnschuss der Gastgeber in der 36. Minute, gingen die Hausherren in der 41. Minute nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung in Führung. Somit war den Blauen zunächst der Schwung aus den Flügeln genommen. Nach Pause kam gleich der nächste Schreckmoment als nach einer Ecke für Mozaik und Gestochere im Strafraum der Ball aufs Tor geschossen wurde und Stefan Möller den Ball an den Arm bekam. Handelfmeter entschied der an und für sich gut agierende Schiri. Trotz (gerechtfertigter) Proteste beließ es der Schiri bei dieser Entscheidung, die ebenfalls die gelbe Karte für Möller nach sich zog. Der Elfmeter wurde sicher verwandet (52.).
Das Blaue Wunder war nun wütend und nutzte diese Wut aus. Nach einer guten Balleroberung durch Holger Grugel ließ der sich nicht mehr vom Ball trennen und lief auf den 16er zu, von wo aus er den Ball sicher am Torwart vorbei zum Anschlusstor einschob (53.).
Danach kam es auf beiden Seiten zu wenigen Möglichkeiten. Die Konter der Gastgeber waren leicht zu verteidigen und vorne fehlte die Durchschlagskraft. Das Spiel lebte in der zweiten Halbzeit von der Spannung, gute Möglichkeiten gab es nicht mehr. So blieb am Ende nichts Zählbares für die Wunderaner stehen.
Blaues Wunder
Wulf- Schmidt, Freudenberg, Wohlatz, Möller- Bespinar (65. Nolte), Grugel, Bornemann, Wiemer (80. Bülow)- Seifert, Rovcanin
Tore:
1:0 nach Ballverlust (41.)
2:0 Handelfmeter (52.)
2:1 Grugel nach Balleroberung und Alleingang (54.)
Gelb: Rovcanin, Nolte, Möller

Olli schreibt,
Der Lattenschuß von Basti nicht zu vergessen!
basti schreibt,
echt mal…
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