Drei Punkte, zwei Tore, eine Feier

Veröffentlich von Basti Jüstel am 25. Oktober 2010 unter 1. Herren | 5 Kommentare zu lesen

Endlich mal wieder gewonnen hat die Erste Herrenmannschaft der SG Blaues Wunder am Samstag im Heimspiel gegen TuS Mecklenheide. Das war der Startschuss für die anschließende Mannschaftsfeier.

Dabei musste zum Schluss trotz zwei Mann Überzahl noch um die drei Punkte gezittert werden. Die erste Halbzeit wurde mehr als dominiert. Die Gäste wussten teilweise nicht, wo ihnen der Kopf steht. Allerdings machte sich wieder einmal ein Manko des Blauen Wunders in dieser Saison bemerkbar: die Chancenverwertung. Mecklenheide hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn es zur Pause 4 oder 5:0 gestanden hätte. So stand es aber nur 1:0 durch ein Tor von Youngster Kai Ruhe.* Die Gäste kamen nur einmal gefährlich vors Tor (dank tätiger Mithilfe der Wunderdefensive), aber Torwart Hasse zeigte, dass er auch ohne Training ein guter Torwart ist.

So fühlte man sich sicher und wollte die zweite Halbzeit ebenso dominant angehen, doch da hatten die Gäste was dagegen. Vermutlich beflügelt vom Gedanken, dass sie trotz völlig unterlegener Leistung immer noch im Spiel waren. Folgerichtig kamen sie zum Ausgleich. Die Befürchtungen, dass die Wundermannschaft nun auseinanderfallen würde wie nach den letzten Gegentoren, wurden jedoch nicht wahr. Kurze Zeit später konnte eine der stets gefährlichen Standards genutzt werden, um wieder in Führung zu gehen. Nach einem kuriosen Doppelpass von Bornemann/Freudenberg (ich glaube, keiner von beiden war sich bewusst, wer wo er den Ball „hinspielte“, weil ihnen der Ball einfach gegen das Bein gefallen ist) war es der Captain, der den Ball aus 12 Metern ins Tor „schlänzte“.

Nun rannen die Gäste mit dem Mute der Verzweifelung an, konnte die blaue Defensive jedoch nicht mehr (mit legalen Mitteln) in Bedrängnis bringen. Einer der Konter konnte noch genutzt werden, um die Gäste zahlenmäßig zu reduzieren. Marek Hasenpatt erlief sich einen langen Ball vor dem gegnerischen Torwart, der aus seinem 16er gelaufen war, und schoss sofort aufs Tor. Der Keeper nahm die Hände zur Abwehr zur Hilfe und musste folgerichtig mit Rot vom Platz. Der Ball wäre wohl sicher im Tor gelandet. Die darauf ausgebrochenen Diskussion führten zu einer zweiten roten Karte, wohl wegen unpfeglicher Worte.

Jetzt allerdings fühlte sich das Team um das Trainergespann Rothenburger/Ullrich zu sicher und vernachlässigte die Defensive ein wenig. So standen ein ums andere Mal drei Angreifer der Gäste frei vorm 16er. Doch wurden diese erst noch einmal gefährlich nach einem offensichtlichen Stürmerfoul an Basti Jüstel in der Nachspielzeit. Doch auch hier zeigte Hasse wieder seine Fähigkeiten.

Dass bis zum Schluss um den Sieg gezittert werden musste und die mangelnde Chancenverwertung waren die Punkte an denen noch gearbeitet werden muss. Der Feierlaune tat dies jedoch keinen Abbruch. Bis spät wurde noch zusammengesessen, das Ende war ungewiss und muss noch einmal aufgearbeitet werden.

SGBW: Hasse – Bülow, Jüstel, Bornemann, Möller – Schmidt, Wreden, Freudenberg, Röttiger – C. Seifert, K. Ruhe

Tore:

1:0 Ruhe *

1:1

2:1 Freudenberg nach Ecke Schmidt und „Doppelpass“ mit Bornemann

Gelb: Jüstel

* Die Vorarbeit ist mir irgendwie abhanden gekommen. War es Captain Morgan?

  • El Körper schreibt,

    Der Assist ist meiner! Freudenberg spielte raus auf mich und ich legte dann den Ball auf die ruhige Hacke.

  • Eike schreibt,

    Glückwunsch!

    Wer wurde alles ein- und ausgewechselt?

  • Benna schreibt,

    Wenn ich mich nicht irre…

    Koim für Seifert
    Wiemer für Röttiger
    Hasenpatt für Ruhe

  • Olli schreibt,

    Ausgewechselt:Currywurstpommespizza!

  • Die derbe Dreizehn schreibt,

    Oh man Rothenburger…im Kopf nur bunte Knete

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