Drei Punkte zum Geburtstag
Die SG Blaues Wunder hat am Samstag in ihrem ersten Heimspiel im Jahr 2011 mit 3:2 gegen BV Werder Hannover gewonnen.
Die Blauen haben sich viel vorgenommen und wollten die 0:4 Niederlage von letzter Woche gegen Spitzenreiter Damla Genc vergessen machen. Doch bereits nach wenigen Minuten gingen die Gäste in Führung. Nach einem Seitenwechsel von rechts auf links zog der Werder Stürmer direkt vom 16er Eck ab und traf den Ball perfekt, so dass SG Keeper Damian Rathmann keine Chance blieb.
Wer jetzt dachte, dass sich die Heimmannschaft davon beeindrucken ließ, der irrte gewaltig. Keine zwei Minuten später wurde der Ausgleich erzielt. Stefan Möller flankte von rechts auf Torjäger Nils Domdey, der zwar den Kopfball nicht im Tor unterbrachte, dafür aber den Nachschuss.
Das Team um Olli Rothenburger ging mit großen Personalsorgen in die Partie. Zu den vielen Verletzen, kamen jetzt noch einige Urlauber dazu, sowie einige Spieler, die es beruflich nicht mehr schaffen, regelmäßig am Trainingsbetrieb teilzunehmen. Das führte dazu, dass der Linksverteidigerposten mit Routinier Dirk Bornemann besetzt wurde, der seine Sache auf der Seite ganz ordentlich machte.
Das Spiel verflachte ein wenig nach den beiden Toren, aber die Wunderaner merkten, dass sie sich nicht vor dem Tabllenfünften verstecken mussten. Ganz im Gegenteil, das Spiel wurde meist vom eigenen Tor ferngehalten und vorne sorgte die Offensive durchaus für Gefahr.
Nach der Halbzeit setzte sich das Spiel genauso fort. Nach einer Energieleistung von Außenstürmer Kanone Seifert, der sich gut auf der rechten Seite durchsetzte und den Ball in die Mitte kratzte, konnte Michael Wohlatz den Ball über die Linie befördern. Das Wunder führte und wurde noch selbstbewusster. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte, wurde der Ball schnell in die Spitze gespielt und der beste Angriff in diesem Spiel über Kanone Seifert, Möller, Hasenpatt wurde dann von Tim Nolte vollendet; das 3:1 zehn Minuten vor Schluss.
Aber das Wunder wäre nicht das Wunder, wenn es das Spiel nicht noch einmal spannend gemacht hätte. BV Werder schaltete auf Brechstange um und kam noch einmal gefährlich vors Tor. Der Werder Stürmer brach auf der linken Seite durch und konnte erst im 16er von Bornemann gestoppt werden; leider nicht regelkonform, so dass der Schiri auf Elfmeter entschied. Der Anschlusstreffer fiel und fünf Minuten vor dem Ende musste das Wunder noch einmal um die sicher geglaubten drei Punkte bangen. Als kurz vor Schluss Keeper Rathmann noch der einzige Fehler im Spiel unterlief, waren die Blauen glücklich, dass Werder dies nicht nutzen konnte und der daraus resultierende Kopfball von Basti Jüstel auf der Linie geklärt werden konnte.
Alles in allem zeigte das Wunder endlich wieder, warum es eigentlich oben mitspielen wollte. Die Wünsche, die Geburtstagskind Felix Freudenberg vor dem Spiel äußerte, gingen in Erfüllung. Die drei Punkte blieben beim Wunder; und das völlig verdient. Kommenden Sonntag geht es zum Auswärtsspiel zum TV Badenstedt.
SGBW: Rathmann – Bornemann, Freudenberg, Jüstel, Möller – Koim (Schwarzenberg), Wohlatz, Märker – C. Seifert (Hasenpatt), Domdey (Nolte), J. Seifert
Gelb: Bornemann, Freudenberg
Tore:
0:1
1:1 Domdey nach Flanke Möller
2:1 Wohlatz nach Flanke J. Seifert
3:1 Nolte nach Zuspiel Hasenpatt, Möller, J. Seifert
3:2
Der Praesi schreibt,
Guter Bericht!
Hat mal wieder Spaß gemacht, so wie die letzten Wochen. Die kleinen Testspiele haben ne Menge gebracht und der Wunsch von Einsatzbereitschaft und Kampf für seinen Nebenmann werden immer besser.
Gehe zur Zeit unheimlich gerne zum Training. Lasst uns an das Wochenende anknüpfen und weiter nur Spaß am Fußball haben …
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