Das Tore-Schießen Vergessen
Die SG Blaues Wunder hat am Sonntag gegen TuS Mecklenheide mit 3:2 verloren. Paradoxerweise war das Team vom Bischofsholer Damm die bessere Mannschaft, ließ jedoch die nötige Konsequenz vor dem Tor vermissen.
Hinzu kommt, dass sich Defensive die eine oder andere Slapstick-Einlage leistete und so den Gegner zum Tore schießen einlud. Gleich in der ersten Situation, ein Angriff der Gastgeber, fehlte die notwendige Konzentration und der Mecklenheider Stürmer konnte erst im 16er durch Foul gestoppt werden. Der fällige Strafstoß konnte zwar nicht verwandelt werden, doch ein Hallo Wach Zeichen für das Wunder war er ebenfalls nicht. Schnell lagen die Blauen 2:0 hinten. Erst jetzt entwickelte sich ein Ehrgeiz, der Druck aufs Mecklenheider Tor nach sich zog. Ein ums andere Mal waren die Wunderaner in guten Schusspositionen, doch der Ball wollte nicht ins Tor. Mit gefühlten 23:3 Torschüssen für das Wunder und 0:2 für Mecklenheide ging es in die Pause.
Nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild. Die Gastgeber versuchten lediglich die Führung zu verteidigen und kamen nur durch tatkräftige Mithilfe der Blauen zum dritten Tor. Der Druck wurde erhöht, hinten auf Dreierkette umgeschaltet und mit Dirk Bornemann ein weiterer Zielspieler nach vorne beordert. Das sollte sich auch gleich auszahlen. Bornemann wurde im Strafraumgewühl klar von den Beinen geholt. Anders als Mecklenheide zeigte sich Martin Märker als Elfmeterschütze sicher und verwandelte zum 1:3. Jetzt endlich war der Knoten geplatzt und die Aufholjagd sollte beginnen. Doch wieder machte dem Wunder die Abschlussschwäche zu schaffen, wenn getroffen wurde, dann nur aus dem Abseits heraus.
Ein zweites Tor sollte dennoch gelingen, Janosch Bülow verwandelte eine Hereingabe von Kanone Seifert zum 2:3 kurz vor Schluss, doch auch die drei anschließenden Chancen wurden nicht genutzt und so steht unter dem Strich eine Niederlage in einem Spiel, in dem das Wunder das Spiel machte, deutlich überlegen (am Ende gefühlte 78:5 Torschüsse) war und trotzdem keine Punkte mitnimmt. Samstag, 14 Uhr im Heimspiel gegen Eintracht will die Mannschaft es besser machen.
SGBW: Rathmann – Schmidt, Bornemann, Jüstel, Möller – Bülow, Märker, Kern (Koim), J. Seifert – Nolte, Domdey (C. Seifert)
Tore: 1:3 Märker (Foulelfmeter) und 2:3 Bülow nach flanke Kanone
Gelb: Bornemann
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